Enno Littmann (1875-1958), Kurzbiografie
Enno Littmann (1875-1958), Leben und Werk
Enno Littmann (1875-1958), Exponate
Johann Friedrich Herbart (1776-1841), Kurzbiografie
Johann Friedrich Herbart (1776-1841), Leben und Werk
Johann Friedrich Herbart (1776-1841), Exponate
Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811), Kurzbiografie
Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811), Leben und Werk
Ulrich Jasper Seetzen (1767-1811), Exponate
Helene Lange (1848-1930), Kurzbiografie
Helene Lange (1848-1930), Leben und Werk
Helene Lange (1848-1930), Exponate
Wilhelm Schüßler (1821-1898), Kurzbiografie
Wilhelm Schüßler (1821-1898), Leben und Werk
Wilhelm Schüßler (1821-1898), Exponate
Johann Schütte (1873-1940), Kurzbiografie
Johann Schütte (1873-1940), Leben und Werk
Johann Schütte (1873-1940), Exponate
Carl Ramsauer (1879-1955), Kurzbiografie
Carl Ramsauer (1879-1955), Leben und Werk
Carl Ramsauer (1879-1955), Exponate
Georg Sello (1850-1926), Kurzbiografie
Georg Sello (1850-1926), Leben und Werk
Georg Sello (1850-1926), Exponate
Arp Schnitger (1648-1719), Kurzbiografie
Arp Schnitger (1648-1719), Leben und Werk
Arp Schnitger (1648-1719), Exponate
Iwan Bloch (1872-1922), Kurzbiografie
Iwan Bloch (1872-1922), Leben und Werk
Iwan Bloch (1872-1922), Exponate
Bertha Ramsauer (1884-1947), Kurzbiografie
Bertha Ramsauer (1884-1947), Leben und Werk
Bertha Ramsauer (1884-1947), Exponate
Burchard Christoph Graf von Münnich (1683-1767), Kurzbiografie
Burchard Christoph Graf von Münnich (1683-1767), Leben und Werk
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Johann Heinrich (Peter) Suhrkamp (1891-1959), Kurzbiografie
Johann Heinrich (Peter) Suhrkamp (1891-1959), Leben und Werk
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Georg Christian von Oeder (1728-1791), Kurzbiografie
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Karl Hermann Oncken (1869-1945), Kurzbiografie
Karl Hermann Oncken (1869-1945), Leben und Werk
Karl Hermann Oncken (1869-1945), Exponate
Rudolf Bultmann (1884-1976), Kurzbiografie
Rudolf Bultmann (1884-1976), Leben und Werk
Rudolf Bultmann (1884-1976), Exponate
Karl Jaspers (1883-1969), Kurzbiografie
Karl Jaspers (1883-1969), Leben und Werk
Karl Jaspers (1883-1969), Exponate
Enno Littmann wurde 1875 als Sohn des Buchdruckereibesitzers Gustav Adolph Littmann in Oldenburg geboren. Schon als Kind interessierte er sich für die sprachliche Situation seiner Heimat zwischen Hochsprache und niederdeutschem Dialekt. Als Jugendlicher lernte er Arabisch im Selbstunterricht und las mit Vorliebe Grammatiken orientalischer Sprachen.
Littmann studierte Orientalistik und andere Philologien an den Universitäten Berlin, Halle, Greifswald und Straßburg. Später heiratete er die Enkeltochter seines Straßburger Professors, des Orientalisten Theodor Nöldeke, dem er auch auf dem Lehrstuhl nachfolgte.
Enno Littmann wurde einer der profiliertesten Orientalisten seiner Zeit, erhielt Rufe an praktisch alle wichtigen Universitäten Europas und Amerikas und unterhielt enge Beziehungen zur Universität Kairo, die er häufig besuchte. Von besonderer Bedeutung sind seine Zeit als Leiter der Kaiserlichen Aksum-Expedition nach Äthiopien (1905) sowie die Übersetzung von Tausendundeiner Nacht ins Deutsche (1921-1928).
Enno Littmann starb 1958 in Tübingen, wo er über 30 Jahre lang glücklich gelebt und gelehrt hatte. (C.R.)
Übersetzung von 1001 Nacht
Einer breiten Öffentlichkeit ist Enno Littmann durch seine Übersetzung von 1001 Nacht aus dem Arabischen bekannt geworden. Diese Übersetzung, entstanden 1921-1928, erlebte zahlreiche Neuauflagen und ist bis heute einer der Meilensteine in der Übersetzungsgeschichte von Tausendundeiner Nacht.
Das Schicksal schwor, es wolle mich immerdar betrüben -
Gebrochen ward dein Schwur, so schaffe Sühnung, o Zeit!
Das Glück ist genaht, und der Freund ist hilfreich mir zur Seite -
Drum geh dem Rufer der Freude entgegen, gürte dein Kleid!
Ich glaubte nicht an die alten Märchen, an ein Paradies,
Bis mich die rote Lippe den Nektar kosten ließ.
Ein Gedicht aus Tausendundeiner Nacht
in der Übersetzung von Enno Littmann (I, 639)