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"Ik schriev een Woort un menn, dat harr Gewicht."
Der Schriftsteller Hein Bredendiek

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Ausstellung 04.10.06 bis 04.11.06

Foto des Schriftstellers Hein Bredendiek

"Ik schriev een Woort un menn, dat harr Gewicht."

Mit diesen Worten beginnt Hein Bredendieks Gedicht "Poeta". Allein 395 Erzählungen, 148 Gedichte sowie eine Vielzahl von Kirchenliedern, Andachten, Hörfunkbeiträgen und Bildbetrachtungen enthält der literarische Nachlass des Schriftstellers, der in der Landesbibliothek Oldenburg zu finden ist.
Anfang der 1950er Jahre beginnt Bredendiek mit der Veröffentlichung von Gedichten und Erzählungen in dem in Jever erscheinenden "Historien-Kalender". Zu seinem Vorbild und Mentor wird sein früherer Lehrer am Mariengymnasium Jever, Georg von der Vring. Im Gegensatz zu diesem, der überwiegend in Hochdeutsch schreibt, wird das Niederdeutsche Bredendieks Metier. Bereits 1959 erhält er für die Gedichte "Wienhuser Passion" den Freudenthal-Preis für niederdeutsche Literatur. 1961 veröffentlicht der Jeverländische Altertums- und Heimatverein seinen Gedichtzyklus "De ol Klock. 500 Jahre Marienglocke in Jever".
Hörspiele, die von Radio Bremen und dem NDR ausgestrahlt werden wie auch seine Geschichten in der Sendereihe "Hör mal´n beten to!" und die Morgenandachten, entstehen in den 1960er Jahren. Besondere Beachtung finden Bredendieks Bildbetrachtungen. Er beschreibt Werke von Emil Nolde, Caspar David Friedrich, Pieter Brueghel d. Ä. und Rembrandt. Auch mit Plastiken des von den Nationalsozialisten verfemten Künstlers Ernst Barlach setzt sich Bredendiek auseinander und fasst seine Erkenntnisse 1973 unter dem Titel "Ut Barlach sien Werkstääd" zusammen.
Neben zahlreichen Erzählungen und Gedichten, die in Kalendern und Anthologien aufgenommen werden, veröffentlicht Bredendiek bis Mitte der 1980er Jahre sieben Bücher. 1998 erscheint seine Autobiographie "Summa summarum".

Zum 100. Geburtstag des niederdeutschen Schriftstellers zeigt die Landesbibliothek Oldenburg in ihrer Schau Publikationen Bredendieks und unveröffentlichte Arbeiten aus seinem Nachlass.

Eröffnung:

am Mittwoch, den 4. Oktober um 19 Uhr


Informationen:
Michaela Klinkow, M.A.,
Landesbibliothek Oldenburg, 
Tel. (0441) 505018-80,
E-Mail: klinkowat-Zeichenlb-oldenburg.de

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Stand: 13.04.2011

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