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Dr. Andreas Priever:
Zum Nutzen und Vergnügen -
Georg Friedrich Brandes (1719-1791) als Kupferstichsammler

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg, "Sammelkultur im Geist der Aufklärung. Die Bibliothek des Hannoveraner Beamten Georg Friedrich Brandes", stellt der Bielefelder Kunsthistoriker Dr. Andreas Priever Georg Friedrich Brandes als Kunstsammler vor.

Georg Friedrich Brandes, dessen bedeutende Privatbibliothek den Grundstock der heutigen Landesbibliothek Oldenburg darstellt, konnte neben seiner Büchersammlung auch eine umfangreiche Kupferstichsammlung sein Eigen nennen. 1787 galt diese als eine der größten und bedeutendsten bürgerlichen Kollektionen Deutschlands. Umso bedauerlicher ist es, dass weder Brandes noch seine Erben es schafften, die Kupferstichsammlung geschlossen zu verkaufen. Vielmehr wurde sie bei einer Auktion in Leipzig in alle Winde zerstreut. Über den Verbleib der einzelnen Blätter ist heute so gut wie nichts bekannt.

Der Charakter der Brandesschen Kupferstichsammlung lässt sich anhand eines 1787 erschienenen Zeitschriftenartikels rekonstruieren. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Kollektion aus 27.000 Drucken und 15.000 Porträtstichen. Darunter waren jeweils mehr als 1.000 Stiche nach Gemälden so berühmter Künstler wie Raffael oder Peter Paul Rubens.
Dr. Andreas Priever beschreibt in seinem Vortrag das Profil dieser exzellenten Sammlung und schildert ihr weiteres Schicksal.

Vortrag
am 07.01.2011,
18.00 Uhr,
Landesbibliothek Oldenburg,
Vortragsraum

Der Eintritt ist frei.


Informationen:
Michaela Klinkow, M.A.,
Landesbibliothek Oldenburg,
Tel. (0441) 505018-80,
E-Mail: klinkowat-Zeichenlb-oldenburg.de

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Stand: 01.03.2016

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