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 Über die LBO

Programm der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft 2014

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Donnerstag, 27. Februar 2014
Lesung mit David Bergmann aus "Der, die, was?! Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth"

Sein erstes Buch Der, die, was? - Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth ist 2007 im Rowohlt Verlag erschienen und erreichte die Bestsellerliste des Magazins "Der Spiegel".

Deutsche Sprache - schwere Sprache
"Was passiert, wenn sich ein Amerikaner auf intensive Tuchfühlung mit der deutschen Sprache begibt? David Bergmann, der seit 1996 in Deutschland wohnt, hat einen langen, mit Fettnäpfchen und Missverständnissen gepflasterten Weg hinter sich. Auf diesem hat er nicht nur den Unterschied zwischen einem vermöbelten und einem möblierten Zimmer gelernt und wieso es manchmal besser ist, jemanden zu siezen. Inzwischen beherrscht er auch die zwölf Möglichkeiten der Pluralbildung (fast) und weiß: Die Übersetzung von 'Happy Ending' ist nicht 'Schluss mit lustig'."

Sein zweites Buch mit dem Titel "Wie, wer, das? - Neue Abenteuer eines Amerikaners im Sprachlabyrinth" ist 2009 erschienen und bildet eine Fortsetzung des Erstlingswerks. Momentan wird an einem dritten Buch fleißig gearbeitet.

Seine Bücher sind eine warme und humorvolle Hommage an die deutsche Sprache, geschrieben von einem Amerikaner, der zu vermitteln weiß: "Deutsche Sprache, schöne Sprache!".


Donnerstag, 20. März 2014
Mitgliederversammlung
Prof. Dr. Albrecht Hausmann (Oldenburg): Handschrift - Edition - Internet. Mediävistische Editionsphilologie im digitalen Zeitalter

Gerade bei mittelalterlicher Literatur ist nicht immer so einfach zu sagen, was nun eigentlich "der Text" ist: Kaum einmal ist ein Autograph überliefert, und zwischen den Abschriften ein und desselben Textes gibt es fast immer erhebliche Unterschiede, die Editoren und Philologen zur Verzweiflung bringen. Digitale Online-Editionen bieten nun neue Möglichkeiten, mit diesem Problem umzugehen: Weil das Internet unendlich groß ist, kann man im Prinzip alle Fassungen und Varianten eines Textes online stellen, ohne sich um den Umfang der Edition zu kümmern. Aber ist das die Lösung? Sind solche "Editionen" in Wirklichkeit überhaupt noch benutzbar?

Albrecht Hausmann stellt verschiedene Ansätze für digitale Editionen vor und entwickelt ein Konzept, das auf einer neuen Funktionsbestimmung von "Edition" beruht. Sein Beispiel sind Texte aus dem Bereich des deutschen Minnesangs um 1200, die in vier verschiedenen Handschriften sehr variantenreich überliefert sind.

Prof. Dr. Albrecht Hausmann, geb. 1968, studierte in München Germanistik und Politische Wissenschaft. 1997 wurde er an der LMU München mit einer Arbeit über 'Reinmar den Alten als Autor' promoviert. Von 2001 bis 2006 war er Leiter der Forschernachwuchsgruppe 'Stimme - Zeichen - Schrift in Mittelalter und Früher Neuzeit' an der Universität Göttingen. Nach Stationen in Eichstätt und Freiburg i. Br. wurde er 2010 auf die Professur für kulturwissenschaftliche Mediävistik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg berufen. Arbeitsschwerpunkte von Albrecht Hausmann liegen in den Bereichen 'Mittelalterliche Lyrik', 'Erzählen um 1200' und 'Medialität mittelalterlicher Literatur'.


Donnerstag, 24. April 2014
André von Holt: Geschichte und Ästhetik japanischer Gärten

Ein ausgewiesener Kenner führt in die Geschichte des japanischen Gartens ein. Er analysiert die japanische Betrachtungsweise von Gärten, um ihre Ästhetik zu verdeutlichen. Diese Gärten haben, anders als die europäischen Gärten, religiöse und philosophische Hintergründe, die man kennen muss, um sie entsprechend würdigen zu können. Herr von Holt führt in die unterschiedlichen Gartenstile Japans ein, stellt einzelne Gestaltungselemente vor und erläutert sie in Ihrer jeweiligen Bedeutung. Anhand eines japanischen Privatgartens wird die Planung und Umsetzung eines Gartens besprochen. Neben den wichtigsten Gärten in Japan werden auch einige japanische Gärten in Deutschland präsentiert. Bei Interesse können auch Informationen zum Erwerb von Pflanzen und Materialien für einen japanischen Garten gegeben werden.

André von Holt, geb. 1956, trat nach dem Abschluss des Studium der Pharmazie in Berlin und der Aufnahme seiner beruflichen Tätigkeit 1998 in den Bonsai Arbeitskreis Oldenburg ein. 2008 begann er mit der Ausbildung zum anerkannten Bonsaigestalter an der Scuola d'arte Bonsai. 2009 lernte er während eines mehrwöchigen Praktikums in einer großen Baumschule den bekannten Gartengestalter Norifumi Nishioka kennen. Herr Nishioka arbeitet in einem großen international tätigen Gartenpflege- und Gartengestaltungsbetrieb in Kyoto.


Donnerstag, 22. Mai 2014
"Nimm eine Rose und nenne sie Lieder". Islamische Gartenpoesie aus dem maurischen Spanien und dem Orient mit Sylvia Alphéus und Dr. Lothar Jegensdorf (Oldenburg).

Sylvia Alphéus und Lothar Jegensdorf (Oldenburg) präsentieren Gartengedichte, die zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert im westlichen Mittelmeerraum, vor allem in Spanien, aber auch im Orient verfasst wurden. Die Kultivierung des Gartens ist ein Grundzug der arabisch-islamischen Kultur, sie beeinflusste die europäische Gartengestaltung des Mittelalters und regte die Phantasie von Künstlern und Dichtern an. Die Gedichte werden in deutscher Übertragung geboten, kulturhistorisch kommentiert und mit Einspielungen hispano-arabischer Musik untermalt.


Donnerstag, 5. Juni 2014
Prof. Dr. Eckhard Grunewald: Irdische Paradiese & Gärten der Lüste

Die literarischen Gärten des Mittelalters haben ihren eigenen Reiz. Es sind entweder Orte erlesener Schönheit, die eine Ahnung des verlorenen Paradieses vermitteln, oder - weitaus häufiger - unbeaufsichtigte Freiräume für erotische Abenteuer, die durch Bäume und Büsche den Augen Dritter entzogen werden, was freilich nicht immer gelingt und dann zu interessanten Verwicklungen führt. Der abwechslungsreiche Weg durch die mittelalterlichen Gärten führt vom Artusroman bis zu Boccaccios Decamerone und eröffnet so manchen überraschenden Einblick in die "Paradiese hinterm Zaun".


Donnerstag, 17. Juli 2014
Prof. Dr. Detlef Haberland: "Komm in den totgesagten Park und schau". Inszenierungen des Gartens in der Literatur des Fin de Siècle.

In der Literatur des Fin de Siècle ist auch das Motiv des Gartens zahlreich und in vielfacher Gestaltung präsent. Anders aber als in anderen literarischen Epochen stehen dabei nicht aufklärerisch-humanistische, politisch-soziale oder religiöse Aussagen im Vordergrund. Der Garten wird vielmehr gleichsam zu einer Hieroglyphe, mit der ganz individuelle Wünsche, Sehnsüchte und Phantasien zum Ausdruck gebracht werden. Der Vortrag versteht sich als Anregung, die Mechanismen einer nur scheinbar versunkenen Zeit neu zu entdecken.


Dienstag, 16. September 2014
Dr. Anne-Margret Wallrath-Janssen: Bücher "für die Zeit danach" – Verlagsarbeit zwischen 1939 und 1950 (in Zusammenarbeit mit der Goethe-Gesellschaft Ortsvereinigung Oldenburg). Beginn: 19.30 Uhr


Donnerstag, 16. Oktober 2014
Dr. Beate Borowka-Clausberg (Hamburg): An den Quellen des Hochgefühls - Kurorte in der Weltliteratur (mit einer kleinen Ausstellung von Badegläsern und Literatur)


Donnerstag, 13. November 2014
Dr. Friedrich Scheele (Oldenburg): Lesung aus eigenen Märchen


Dezember 2014
Vorweihnachtlicher Bücherabend der Bibliotheksgesellschaft mit Lesungen aus aktuellen, klassischen und vergessenen Büchern (und Glühwein)


Alle Veranstaltungen finden in der Regel jeweils um 19.00 Uhr
in der Landesbibliothek Oldenburg, Pferdemarkt 15, statt.

Der Eintritt ist frei.


Weitere Informationen:
Prof. Dr. Detlef Haberland, 1. Vorsitzender
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa,
Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg,
Tel. 0441 / 96195-13
detlef.haberland@bkge.uni-oldenburg.de

Geschäftsstelle der
Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft
c/o Landesbibliothek Oldenburg
Postfach 3480
26024 Oldenburg
Tel. 0441 / 7992800 Fax: 0441 / 7992865

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Stand: 04.09.2014

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