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 Über die LBO

Programm der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft 2018

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Mittwoch, dem 13. Juni 2018, um 19.00 Uhr
im Vortragssaal der Landesbibliothek
(Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg)

Dr. Matthias Bollmeyer (Jever):
Gelegenheitsschriften und Gelehrtenkultur im Nordwesten


Mittwoch, dem 09. Mai 2018, um 19.00 Uhr
im Vortragssaal der Landesbibliothek
(Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg)

Dr. Walter Müller(Oldenburg):
Klopstocks Inschriften im Mausoleum auf dem Gertrudenfriedhof? Eine Spurensuche,
anschließend Mitgliederversammlung


Dienstag, dem 24. April 2018, um 19.00 Uhr
im Vortragssaal der Landesbibliothek
(Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg)

PD Dr. Kestutis Daugirdas (Emden):
Die Johannes a Lasco Bibliothek in Emden

Die Ursprünge der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück, als Gerhard tom Camp, Ratsmitglied der Stadt Emden und Kirchenältester, 1559 seine Bibliothek der reformierten Gemeinde überließ. Seitdem waren vergleichbare Schenkungen und Anschaffungen in einem nicht streng ausgerichteten thematischen Zuschnitt durchaus an der Tagesordnung. Im Laufe der Jahrhunderte führte dies dazu, dass man hier sowohl reichhaltige theologische als auch juristische, historische und Buchbestände im Sinne der einstigen artes liberales, also der in Mittelalter und Früher Neuzeit gängigen Studienfächer, sammelte. Als Spezialbibliothek für die Geschichte des reformierten Protestantismus, den sie aus der interdisziplinär wie interkonfessionell vergleichenden Perspektive in den Blick nimmt und als dessen bedeutender Wissensspeicher sie gilt, ist die Johannes a Lasco Bibliothek um die wissenschaftliche Aufarbeitung ihrer wertvollen und einzigartigen Bestände bemüht. Dabei bedient sie sich digitaler Editionstechnologien, die mit ihren wissenschaftlichen Auswertungsperspektiven gleichzeitig eine wichtige wissensorganisatorische Rolle spielen.
Der zweiteilige Vortrag gewährt einen Einblick in die bewegte Geschichte der Johannes a Lasco Bibliothek und in ihre digitalen Vorhaben.

Der Vortragende PD Dr. Kestutis Daugirdas hat Evangelische Theologie in Frankfurt/Main und Mainz studiert. Er wurde über ein reformationsgeschichtliches Thema in Mainz promoviert und habilitierte sich mit einer Arbeit zum Sozinianismus in Tübingen. Seit November 2017 ist er Wissenschaftlicher Vorstand der Johannes a Lasco Bibliothek.


Mittwoch, dem 21. März 2018, um 19.30 Uhr
im Vortragssaal der Landesbibliothek
(Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg)

Dr. Michael Knoche:
Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft

Buchvorstellung mit Michael Knoche und Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung)

Am Mittwoch, 21. März. um 19.30 Uhr stellt Dr. Michael Knoche sein neues Buch "Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft" vor und diskutiert darüber mit Lothar Müller von der Süddeutschen Zeitung. Diese Buchpräsentation wird gemeinsam von der Karl Jaspers-Gesellschaft, der Landesbibliothek Oldenburg und der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft veranstaltet und findet im Vortragsraum der Landesbibliothek Oldenburg statt. Die Benutzer strömen in Scharen in die Lesesäle und Gruppenarbeitsräume der wissenschaftlichen Bibliotheken. Dabei scheint die Aufgabe der Bibliotheken in Zeiten des Internets immer unklarer zu werden: Ist nicht das Wichtigste schon im Netz verfügbar? Welche Funktion hat die Bibliothek dann noch - ist sie ein Learning Center? Ein Logistikzentrum der Information? Ein sozialer Ort? Macht Teilen und Tauschen das Wesen der Bibliothek aus? Das neue Buch von Michael Knoche handelt davon, dass wissenschaftliche Bibliotheken seit den ältesten Tagen von Ninive und Alexandria eine Hauptaufgabe haben: Die Verantwortung für die Verfügbarkeit des Wissens. Ihr Zweck ist, Auskunft zu ermöglichen über den jeweils erreichten Stand des Wissens. In Lesung und Gespräch mit Lothar Müller von der Süddeutschen Zeitung diskutiert der Autor über die Notwendigkeit von Bibliotheken im 21. Jahrhundert.

Dr. Michael Knoche war bis 2016 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und zuvor auch vier Jahre lang Mitarbeiter des Springer-Verlags in Heidelberg. Nach "Auf dem Weg zur Forschungsbibliothek. Studien aus der Herzogin Anna Amalia Bibliothek" (Frankfurt/M. 2016) erschien von ihm zuletzt: "Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft" (Göttingen, Wallstein 2018).


Mittwoch, dem 21. Februar 2018, um 19.00 Uhr
im Vortragssaal der Landesbibliothek
(Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg)

Bodo v. Pape:
Diederich Uhlhorn.
Vom "Herzoglich Holsteinisch-Oldenburgischen Hofmechanicus"
zum Pionier des industriellen Zeitalters

Zu seinem 100. Todestag am 5. Oktober 1937 wurde Uhlhorn in Oldenburg noch mit großen Worten bedacht. Heute sucht man ihn selbst unter den "Forschern, Erfindern und Gelehrten im Oldenburger Land" vergebens. Das Jahr 2017 gab einen besonderen Anlass, sich an ihn zu erinnern: Genau 200 Jahre zuvor stellte Uhlhorn in Grevenbroich den Prototyp seiner Kniehebel-Münzpresse vor. Bis 1876 wurden 200 Exemplare dieser Maschine in die ganze Welt ausgeliefert.
In dem Vortrag geht es um die Spuren dieses "unerschöpflichen, seltenen Mannes" in seinen frühen Jahren, also in Bockhorn und ab 1801 in Oldenburg. Der Sohn eines Tischlers baute als Autodidakt Instrumente und wissenschaftliche Geräte. Für den Bau eines achromatischen Fernrohrs verlieh ihm sein Landesherr 1796 den Titel "Hofmechanicus". In den Oldenburger Jahren rückte dann die Konstruktion von Maschinen in den Vordergrund. Dazu pendelte Uhlhorn zumeist ins Rheinland, wohin er 1810 umzog. In seine Oldenburger Zeit fällt die Niederschrift des Werkes Entdeckungen in der Höhern Geometrie (1809). In ihm zeigt er neben Originalität eine erstaunliche Tiefe in der Durchdringung antiker mathematischer Lösungen.

Bodo v. Pape hat Mathematik, Physik und Philosophie studiert. Bis zum Eintritt in den Ruhestand war er als Lehrer tätig. Zum aktuellen Thema hat er im vergangenen Jahr in der Region Vorträge gehalten. Seine Erkenntnisse zu Uhlhorns mathematischem Werk hat er parallel dazu in Fachzeitschriften veröffentlicht.


Alle Veranstaltungen finden in der Regel jeweils um 19.00 Uhr
im Vortragssaal der Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg, statt.

Der Eintritt ist frei.


Weitere Informationen:
Prof. Dr. Detlef Haberland, 1. Vorsitzender
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa,
Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg,
Tel. 0441 / 96195-13
detlef.haberland@bkge.uni-oldenburg.de

Geschäftsstelle der
Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft
c/o Landesbibliothek Oldenburg
Postfach 3480
26024 Oldenburg
Tel. 0441-505018-0 Fax: 0441-505018-14

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Stand: 12.04.2018

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