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Regionalforschung

Sammlung Regionalliteratur

Als Regionalbibliothek für Nordwest-Niedersachsen sammelt, archiviert und dokumentiert die Landesbibliothek Oldenburg die Literatur über die Region.

Umrisskarte von Nordwest-Niedersachsen

Für das historisch gewachsene Gebiet des Oldenburger Landes, das aus den heutigen Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie den kreisfreien Städten Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven besteht, und das von der Nordsee bis an die Dammer Berge reicht, werden auch die außerhalb des Buchhandels erschienenen und die elektronischen Publikationen mit größtmöglicher Vollständigkeit zu allen Aspekten der Landeskunde gesammelt.

Über den Oldenburger Verbundkatalog ORBISplus (externer Link)Symbol für externen Link und die Niedersächsische Bibliographie (externer Link)Symbol für externen Link kann der Bestand im Internet recherchiert werden.


Neue Oldenburg-Publikationen

Zur aktuellen Information bietet die Landesbibliothek ihren Benutzerinnen und Benutzern einen Newsletter an, der neue Oldenburg-Publikationen verzeichnet. Die Informationen über Neuerscheinungen sind als Newsletter zu beziehen, der auch hier als Datei herungergeladen werden kann:

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Für Hinweise auf Veröffentlichungen sind wir dankbar.

[Ansprechpartner: Dr. Wilko Lücht, Telefon 0441-505018-81, luechtat-Zeichenlb-oldenburg.de]

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Regionalbuch des Monats

Die Landesbibliothek Oldenburg präsentiert in einer Vitrine in der 2. Etage des Lern- und Informationszentrums (LIZ) zehn- bis zwölfmal im Jahr ein interessantes Buch aus der Region Oldenburg, vorwiegend aus ihrem Altbestand.

Oldenburgisches Gesangbuch In diesem Monat wird ausgestellt:
Oldenburgisches Gesang-Buch : darinnen Alte und Neue jedoch insgesampt auf lauter bekandte Melodeyen abgefassete Geistreiche Lieder zu finden
Oldenburg : Schröder, 1698. - 731, 228 S., [3] Bl., 166 S.
LBO: GE IX B 273

Die Evangelische Kirche feiert in diesem Jahr das 500. Jubiläum des Kirchengesangbuchs: Mit dem "Achtliederbuch" wurden zu Beginn des Jahres 1524 zum ersten Mal geistliche Lieder, die während der Frühphase der Reformation entstanden sind, in Buchform zusammengefasst.

Das erste Gesangbuch der evangelischen Kirche in Oldenburg ließ noch mehr als anderthalb Jahrhunderte auf sich warten. Gleichwohl begann die Reformation in Oldenburg musikalisch: Im Jahre 1527, ein Jahrzehnt nach Luthers 95 Thesen, stimmte Walter Renzelmann, Messpriester an St. Lamberti, im Gottesdienst die Lutherlieder Nun bitten wir den Heiligen Geist und Wir glauben all an einen Gott an – in plattdeutscher Sprache. "Bestraft" wurde Renzelmann mit der Versetzung an eine eigens für ihn geschaffene Pfarrstelle in Schwei – was in der Kirchengeschichtsschreibung als Zeichen dafür gewertet wurde, dass Renzelmann in Wahrheit wenig Bestrafungswürdiges getan hatte.

Dieser Anfang der protestantischen Liedtradition in Oldenburg hatte freilich mit geordnetem Gemeindegesang, für den der evangelische Gottesdienst später so berühmt wurde, noch nicht viel gemein. Die Voraussetzungen dafür konnten erst in späteren Jahrzehnten geschaffen werden. Hermann Hamelmanns 1573 erlassene Kirchenordnung sah drei Lieder für den Gemeindegesang vor; einige weitere Lieder waren für den liturgischen Gesang vorgesehen. Hundert Jahre später wurde diese geringe Auswahl den Ansprüchen der Gottesdienstbesucher nicht mehr gerecht. Inzwischen war das Niveau kirchlicher Instrumental- und Vokalmusik gestiegen; durch Arp Schnitger und andere wurden die Kirchen in Nordwestdeutschland mit hochwertigen Orgeln ausgestattet.

Im Jahre 1686 trat Nikolaus Alardus sein Amt als Generalsuperintendent der evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg an. Er nahm sich des Missstands eines fehlenden Gesangbuchs rasch an, sodass bereits im Jahre 1690 das erste oldenburgische Kirchengesangbuch erscheinen konnte – mit 443 enthaltenen Liedern bot es eine reichhaltige Auswahl zu allen Abschnitten des Kirchenjahrs. Es erfreute sich weiter Verbreitung und zahlreicher Neuauflagen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts, bevor es 1753 von einem neuen Gesangbuch abgelöst wurde. Die Erstauflage von 1690 ist nicht erhalten. Präsentiert wird hier die älteste erhaltene Auflage von 1697/98.

Weiterführende Literatur (Auswahl):

  • Schäfer, Rolf (Hrsg.): Oldenburgische Kirchengeschichte, 2., durchgesehene und erweiterte Auflage, Oldenburg 2005, bes. S. 204 ff.
  • Schütte, Adolf: Geschichte des Oldenburgischen Kirchengesangs. Ein lokalgeschichtlicher Beitrag zur Hymnologie, Liturgik und Musikgeschichte, Oldenburg (Masch.) 1952.
  • Ders.: Das Oldenburgische Gesangbuch in seiner geschichtlichen Entwicklung, in: Oldenburger Pfarrerblatt Nr. 2/1957, S. 19-24.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

[Ansprechpartner: Dr. Wilko Lücht, Telefon 0441-505018-81, luechtat-Zeichenlb-oldenburg.de]


Regionalbuch des Monats im Archiv
2024 | 2023 | 2022


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Bibliographie

Die Oldenburgische Bibliographie ist die Regionalbibliographie für den Bereich des alten Landes Oldenburg. Sie verzeichnet landeskundliche Bücher und Aufsätze mit inhaltlichem Bezug zu Geschichte und Gegenwart des Oldenburger Landes.
Aus technischen Gründen sind die Titel der Oldenburgischen Bibliographie zur Zeit nur innerhalb der Niedersächsischen Bibliographie (externer Link)Symbol für externen Link recherchierbar.
Mit freundlicher Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen aus Hannover bearbeitet in der Landesbibliothek Oldenburg

Frühe Publikationen sind erfasst von Egbert Koolman: Oldenburgische Bibliographie (16. Jhd. - 1907). In der Landesbibliothek Oldenburg bearb. Hildesheim: Lax, 1987 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen ; 30a)

Digitalisate mit inhaltlichem Bezug zu Geschichte und Gegenwart des Oldenburger Landes. Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

Ausgewählte Schätze niedersächsischer Kultureinrichtungen werden digital präsentiert.

In der Virtuellen Deutschen Landesbibliographie können alle Landesbibliographien gleichzeitig abgefragt werden.

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Biographien

Im Biographischen Handbuch ist ein "wesentlicher Teil der regionalen Eliten" Oldenburgs (Vorwort) erfaßt. 779 Kurzbiographien geben Auskunft über Persönlichkeiten, die in der oldenburgischen Geschichte seit dem frühen Mittelalter im Territorium des Großherzogtums Oldenburg, also im Kernland, dem alten Herzogtum und Landesteil, in den Fürstentümern Lübeck und Birkenfeld und in Wilhelmshaven eine bedeutsame Rolle spielten und in Erinnerung blieben. Verzeichnisse der Primär- und Sekundärliteratur schließen die Artikel ab, denen nach Möglichkeit ein Porträt beigegeben ist.

Kurze biographische Angaben und Literaturhinweise.

Zertifiziertes Wissen zu Persönlichkeiten des deutschen Sprachraums

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Zeitungen und Zeitschriften

Alle Zeitungen können im LIZ 2 (Lesesaal) der Landesbibliothek eingesehen werden, soweit ihr Erhaltungszustand dies erlaubt. Von in Mikroform vorliegenden Zeitungen - erkennbar an den Signaturen MF oder FR - können an speziell für diesen Zweck eingerichteten Arbeitsplätzen Papierkopien auch in DIN A 3 gezogen werden. Die Originale sind in diesen Fällen, um sie zu schützen und zu konservieren, der Einsicht entzogen.

Online-Resourcen

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Nachlässe

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Handschriften

Stand: 02.02.2024  Pfeil nach oben