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Regionalforschung

Sammlung Regionalliteratur

Als Regionalbibliothek für Nordwest-Niedersachsen sammelt, archiviert und dokumentiert die Landesbibliothek Oldenburg die Literatur über die Region.

Umrisskarte von Nordwest-Niedersachsen

Für das historisch gewachsene Gebiet des Oldenburger Landes, das aus den heutigen Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie den kreisfreien Städten Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven besteht, und das von der Nordsee bis an die Dammer Berge reicht, werden auch die außerhalb des Buchhandels erschienenen und die elektronischen Publikationen mit größtmöglicher Vollständigkeit zu allen Aspekten der Landeskunde gesammelt.

Über den Oldenburger Verbundkatalog ORBISplus (externer Link)Symbol für externen Link und die Niedersächsische Bibliographie (externer Link)Symbol für externen Link kann der Bestand im Internet recherchiert werden.


Neue Oldenburg-Publikationen

Zur aktuellen Information bietet die Landesbibliothek ihren Benutzerinnen und Benutzern einen Newsletter an, der neue Oldenburg-Publikationen verzeichnet. Die Informationen über Neuerscheinungen sind als Newsletter zu beziehen, der auch hier als Datei herungergeladen werden kann:

Sie können mit diesem Link den Newsletter abonnieren. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, nutzen Sie bitte den Link Newsletter abbestellen.

Für Hinweise auf Veröffentlichungen sind wir dankbar.

[Ansprechpartner: Dr. Wilko Lücht, Telefon 0441-505018-81, luechtat-Zeichenlb-oldenburg.de]

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Regionalbuch des Monats

Die Landesbibliothek Oldenburg präsentiert in einer Vitrine in der 2. Etage des Lern- und Informationszentrums (LIZ) zehn- bis zwölfmal im Jahr ein interessantes Buch aus der Region Oldenburg, vorwiegend aus ihrem Altbestand.

Zeichnung von Friedrich Trentepohl In diesem Monat wird ausgestellt:
Flora Oldenburgica / Johann Friedrich Trentepohl.
Drei handschriftliche Bände nebst einem Band mit Pflanzenzeichnungen
Oldenburg, ca. 1800. LBO: CIM I 88 γγ 1-3 (Beschreibungsbände), CIM I 88 ιιι (Zeichnungsband)

Was haben Charles Darwin und Gregor Mendel gemeinsam? Beide waren im Brotberuf Geistliche und haben sich im Bereich der Naturwissenschaften bleibende Verdienste erworben. Zum Kreise der theologisch und naturwissenschaftlich Doppelbegabten zählt auch der gebürtige Oldenburger Johann Friedrich Trentepohl (1743-1806). Nach seinem Theologiestudium in Leipzig und anschließender Hauslehrertätigkeit war er für die meiste Zeit seines Lebens als Pastor in der Wesermarsch tätig, zuletzt in Oldenbrok. Neben seiner Pastorentätigkeit erforschte er die Pflanzenwelt seiner Umgebung. Eindrucksvolles Ergebnis seiner Forschung ist die "Flora Oldenburgica" - handschriftliche Aufzeichnungen über die heimische Pflanzenwelt in lateinischer Sprache. Anlässlich des 275. Geburtstages von Johann Friedrich Trentepohl am 17. Februar ist die "Flora Oldenburgica" das aktuelle Regionalbuch des Monats der Landesbibliothek Oldenburg.

Trentepohls bleibende Bedeutung für die regionale Naturwissenschaftsgeschichte liegt in der systematischen Beschreibung der Pflanzenwelt des Oldenburger Landes. Vor diesem Hintergrund wäre es nicht unangebracht, ihn als oldenburgischen Linné zu bezeichnen. Als Anerkennung seiner Leistungen trägt die Grünalgenart Trentepohlia seinen Namen.

Der Oldenburger Lehrer Karl Hagena übersetzte Trentepohls Aufzeichnungen einige Jahre nach dessen Tode als "Trentepohls Oldenburgische Flora zu Gebrauch für Schulen und beim Selbstunterricht" ins Deutsche. Damit sorgte er für die Verbreitung des Werks auch bei Gesellschaftsschichten, die der Gelehrtensprache Latein nicht mächtig waren. Da, wo sie ihm bekannt waren, ergänzte Hagena die Pflanzennamen mit plattdeutschen Bezeichnungen, was den Anspruch auf Erreichen breiter Bevölkerungsschichten unterstreicht.

Eine erweiterte Version der Flora Oldenburgica wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Rudolph Heinrich Kelp besorgt und befindet sich als Handschrift im Besitz der Landesbibliothek (Signatur: CIM I 88 AA). Sie ist als Digitalisat unter folgender Adresse verfügbar:
https://digital.lb-oldenburg.de/urn/urn:nbn:de:gbv:45:1-93875

Weiterführende Literatur:

  • Becker, Carola: Johann Friedrich Trentepohl (1748-1806)
    in: Dies. (Hrsg.): Begeisterung für die Vielfalt der Natur
    Oldenburg 2014, S. 79-82.
  • Büsing, Wolfgang: Der botanisierende Pastor. Die Familie Trentepohl im Oldenburgischen
    in: Der Oldenburgische Hauskalender oder Hausfreund 165 (1991), S. 65-68.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

[Ansprechpartner: Dr. Wilko Lücht, Telefon 0441-505018-81, luechtat-Zeichenlb-oldenburg.de]


Regionalbuch des Monats im Archiv
2022


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Bibliographie

Die Oldenburgische Bibliographie ist die Regionalbibliographie für den Bereich des alten Landes Oldenburg. Sie verzeichnet landeskundliche Bücher und Aufsätze mit inhaltlichem Bezug zu Geschichte und Gegenwart des Oldenburger Landes.
Aus technischen Gründen sind die Titel der Oldenburgischen Bibliographie zur Zeit nur innerhalb der Niedersächsischen Bibliographie (externer Link)Symbol für externen Link recherchierbar.
Mit freundlicher Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen aus Hannover bearbeitet in der Landesbibliothek Oldenburg

Frühe Publikationen sind erfasst von Egbert Koolman: Oldenburgische Bibliographie (16. Jhd. - 1907). In der Landesbibliothek Oldenburg bearb. Hildesheim: Lax, 1987 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen ; 30a)

Digitalisate mit inhaltlichem Bezug zu Geschichte und Gegenwart des Oldenburger Landes. Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.

Ausgewählte Schätze niedersächsischer Kultureinrichtungen werden digital präsentiert.

In der Virtuellen Deutschen Landesbibliographie können alle Landesbibliographien gleichzeitig abgefragt werden.

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Biographien

Im Biographischen Handbuch ist ein "wesentlicher Teil der regionalen Eliten" Oldenburgs (Vorwort) erfaßt. 779 Kurzbiographien geben Auskunft über Persönlichkeiten, die in der oldenburgischen Geschichte seit dem frühen Mittelalter im Territorium des Großherzogtums Oldenburg, also im Kernland, dem alten Herzogtum und Landesteil, in den Fürstentümern Lübeck und Birkenfeld und in Wilhelmshaven eine bedeutsame Rolle spielten und in Erinnerung blieben. Verzeichnisse der Primär- und Sekundärliteratur schließen die Artikel ab, denen nach Möglichkeit ein Porträt beigegeben ist.

Kurze biographische Angaben und Literaturhinweise.

Zertifiziertes Wissen zu Persönlichkeiten des deutschen Sprachraums

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Zeitungen und Zeitschriften

Alle Zeitungen können im LIZ 2 (Lesesaal) der Landesbibliothek eingesehen werden, soweit ihr Erhaltungszustand dies erlaubt. Von in Mikroform vorliegenden Zeitungen - erkennbar an den Signaturen MF oder FR - können an speziell für diesen Zweck eingerichteten Arbeitsplätzen Papierkopien auch in DIN A 3 gezogen werden. Die Originale sind in diesen Fällen, um sie zu schützen und zu konservieren, der Einsicht entzogen.

Online-Resourcen

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Nachlässe

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Handschriften

Stand: 01.02.2023  Pfeil nach oben