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Glossar

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(Mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien)


A

  • Alphabetischer Katalog
    Verzeichnet die in der Bibliothek vorhandenen Bücher nach dem Alphabet der Verfasser. Titel werden nur bei anonymen, also verfasserlosen Schriften berücksichtigt. Beantwortet unter anderem die Fragen, ob ein bestimmtes Buch und welche Titel eines Verfassers in der Bibliothek vorhanden sind.
  • Altbestand
    Als Altbestand bezeichnet man den wertvollen historischen Bestand einer Bibliothek.
  • Archivbibliothek
    Eine Archivbibliothek sammelt und archiviert ihre Bestände für unbegrenzte Zeit.
  • Aufstellungssystematik
    Kombination aus Buchstaben und Ziffern, die den genauen Standort eines Werkes innerhalb einer systematischen Aufstellung kennzeichnet. Die Buchstaben stehen für das Wissensgebiet. Die Untergliederung erfolgt mit Hilfe von Ziffern. Sehen Sie sich die komplette Aufstellungssystematik des Freihandbereichs der LBOan.
  • Autorenkatalog
    siehe Alphabetischer Katalog

B

  • Bandkatalog
    Ältere, meist die Aufstellung der Bücher im Magazin spiegelnde, handgeschriebene Kataloge in Buchform.
    Standort dieses Kataloges, der den einzigen sachlichen Zugang zum Bestand bis 1938 bietet, in der Landesbibliothek: Katalograum
  • Bereitstellungsfrist
    Nach dem Bestellen wird ein Titel längstens 7 Tage für Sie zur Abholung bereit gestellt (zur Einsicht im Lesesaal 30 Tage). Nach Ablauf dieser Bereitstellungsfrist werden die Titel wieder zurück ins Magazin gebracht und müssen bei Bedarf neu bestellt werden.
  • Bestellen
    In der LBO bestellen Sie einen Titel, damit er für Sie aus den Magazinen geholt wird. Der Titel liegt nach 5 - 15 Minuten vor und wird längstens 7 Tage für Sie zur Abholung bereit gestellt (zur Einsicht im Lesesaal 30 Tage). Nach Ablauf der Bereitstellungsfrist werden die Titel wieder zurück ins Magazin gebracht und müssen bei Bedarf neu bestellt werden.
  • Bibliographie
    Ein nach bestimmten Gesichtspunkten angelegtes Literaturverzeichnis, unabhängig vom Vorhandensein der Bücher und Zeitschriftenaufsätze in einer Bibliothek.
    Arten: Allgemeine Bibliographien (sind nicht auf ein bestimmtes Wissensgebiet ausgerichtet, z.B. Nationalbibliographien); Fachbibliographien.
  • Bibliothekskatalog
    Verzeichnet den Gesamtbestand einer Bibliothek. Es gibt Kataloge in elektronischer (OPACs) oder konventioneller Form (Zettelkatalog, Bandkatalog)
  • Bibliothekssigel
    siehe Sigel
  • Buchausgabe
    Der Ort, an dem Sie die von Ihnen bestellten Werke erhalten.

C

  • CD-ROM (Compact-Disc-Read-Only-Memory)
    Datenträger, der nur gelesen, nicht aber gelöscht oder neu mit Daten überschrieben werden kann.
  • CD-RW (Compact-Disc-Re-Writable)
    Datenträger kann gelöscht und/oder neu mit Daten überschrieben werden.

D

  • Document Delivery
    Kostenpflichtiger Schnelllieferservice von Bibliotheken. Die Bestellung erfolgt elektronisch. Bei der Übermittlung der Dokumente gibt es meistens die Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer Zusendung, Zusendung per Post oder per Fax.

E


F

  • Fernleihe
    Einrichtung einer Bibliothek, die auf Bestellung jene Literatur besorgt, die am Bibliotheksort nicht vorhanden ist. Dieser Service ist kostenpflichtig.
  • Format
    Größe eines Buches. Es gibt Oktav- (bis 25 cm Buchrückenlänge), Quart- (bis 35 cm) und Folioformate (über 35 cm).
  • Freihandaufstellung
    Von einer Freihandaufstellung spricht man, wenn die Buchbestände - meist nach Wissensgebieten geordnet - den Lesern und Leserinnen frei zugänglich sind.
  • Freihandsystematik
    Die Systematik, die der Aufstellung im Freihandbereich zugrunde liegt. Sehen Sie sich die komplette Aufstellungssystematik des Freihandbereichs der LBO an.

G


H

  • Hausausleihe
    Der Leser/ die Leserin entleiht einen Titel für die Dauer einer bestimmten Leihfrist (in der LBO i. d. R. 4 Wochen) zur Ausleihe nach Hause.

I

  • Inkunabeln
    Als Inkunabeln oder Wiegen- und Frühdrucke (von lateinisch incunabula = Windeln, Wiege) werden Druckwerke aus der Frühzeit des Buchdrucks bis zum Ende des 15. Jahrhunderts bezeichnet.
  • ISBN
    International Standard Book Number. 10-stellige Zahl, die seit ca. 1970 vergeben wird, um Bücher eindeutig zu identifizieren.
    Seit 2005 wird die ISBN umstrukturiert. Sie wird um 3 Stellen erweitert (Präfix) und hat damit 13 Stellen.
  • ISSN
    International Standard Serial Number. 8-stellige Zahl zur eindeutigen Identifizierung von Periodika und Serien.

J


K


L

  • Lieferungswerk
    Publikation, deren Teile nicht auf einmal in in einem Band, sondern in unvollständigen, broschierten Lieferungen, die meist aus 3 bis 4 Druckbogen bestehen, erscheinen. Wenn alle Lieferungen eines Bandes veröffentlicht sind, werden die dazugehörigen Titelseiten und das Inhaltsverzeichnis nachgeliefert. Erst dann kann der Band gebunden werden.
  • Loseblattausgabe
    Veröffentlichung in Form von losen, durch eine Klemmvorrichtung zusammengehaltenen Blättern, bei der es möglich ist, zur Erhaltung der Aktualität des Inhalts an jeder beliebigen Stelle neue Blätter einzulegen bzw. gegen veraltete Blätter auszutauschen.

M

  • Magazin
    Geschlossene Räumlichkeiten innerhalb einer Bibliothek, in denen die Bücher aufbewahrt werden. Die Bücher müssen bestellt werden.
  • Maskierung
    Bei einer Datenbankabfrage ermöglicht die Maskierung einzelner Buchstaben, Wörter mit unterschiedlicher Schreibweise abzufragen.
    Beispiel: Ma*er findet Maier, Majer, Mayer, usw.
  • Mechanische Aufstellung
    Die Bücher werden ohne Rücksicht auf den Inhalt in der zufälligen Reihenfolge aufgestellt, in der sie in die Bibliothek kommen. Die Bücher werden dabei laufend durchnummeriert. Man spricht daher auch von Aufstellung nach der laufenden Nummer oder nach dem Numerus currens.
  • Mikrofiche
    Mikroplanfilm, d.h. ein transparentes Filmblatt im Karteiformat, auf dem in Reihen zeilenweise Verkleinerungen von Texten und/ oder Bildern nebeneinander gereiht sind (franz. fiche = Karteikarte, Zettel). Für die Betrachtung sind eigene Lesegeräte erforderlich. Die Anfertigung von Papierkopien (Readerprinter-Kopien) ist möglich.
  • Mikrofilm
    Rollfilm, auf dem eine Vorlage (Text, Bilder) in photographisch stark verkleinerten Aufnahmen erscheint. Für die Betrachtung sind eigene Lesegeräte erforderlich. Die Anfertigung von Papierkopien (Readerprinter-Kopien) ist möglich.
  • Mikroformen
    Überbegriff für Mikrofiches und Mikrofilme.
  • Monographie
    Abgeschlossene (ein- oder mehrbändige) Schrift; selbständige, abgeschlossene Veröffentlichung, in der ein einzelnes, begrenztes Thema behandelt wird (gr. monos = einzig, graphein = Schreiben).

N

  • Nationalbibliographien
    Weisen das Schrifttum eines Landes nach.
  • Numerus currens
    Die Bücher erhalten in der Reihenfolge Ihres Eingangs eine fortlaufende Nummer und werden in der Regel nur nach Formaten getrennt nach diesen Nummern geordnet in den Magazinen aufgestellt. (s. a. Signatur)

O

  • Online-Katalog
    Elektronischer Katalog.
    Im Online-Katalog wird nicht mehr zwischen verschiedenen Katalogarten (Alphabetischer Katalog, Schlagwortkatalog usw.) unterschieden. Die Titelaufnahme ist unter verschiedenen Suchbegriffen (Verfasser, Titel, Schlagwort, Verlag, Erscheinungsjahr, usw.) abfragbar.
  • OPAC (Online Public Access Catalog)
    Ein speziell für die Handhabung durch Leserinnen und Leser aufbereiteter, einfach zu bedienender Online-Katalog.
  • ORBISplus (Oldenburger Regionales Bibliotheks- und Informationssystem (externer Link))
    Gemeinsamer Online-Katalog der Oldenburger wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Ortsausleihe
    Der Leser / die Leserin erhält dort Bücher zur Benutzung außerhalb der Bibliothek für die Dauer einer bestimmten Leihfrist.

P

  • Periodika
    Fortlaufend erscheinende Veröffentlichungen, deren Verbreitung in regelmäßigen Zeitabständen, also periodisch, über einen beliebig langen Zeitraum erfolgt bzw. beabsichtigt ist (Zeitschriften, Zeitungen, zeitschriftenartige Reihen).
  • Pflichtablieferung
    Die gesetzlich vorgeschriebene Abgabe von Druckwerken an eine Bibliothek. Sinn dieser Regelung ist, durch die Abgabe der Pflichtexemplare die gesamte Buchproduktion eines bestimmten Landes/ Gebietes vollständig an einer bestimmten Stelle zu sammeln und aufzubewahren.
  • Präsenzbestand
    Die Bücher können nur im Lesesaal der Bibliothek benutzt werden (sind also stets "präsent").
  • Primärliteratur
    Schriften eines Autors bzw. Quellenwerke (z. B. Gesetze, Urkunden), also jene Texte, die die Grundlage für die eigentliche Forschungsarbeit bilden.
    Literatur über diese Schriften bezeichnet man als Sekundärliteratur.

Q


R

  • Rara
    (Plural von lateinisch rarus, selten) Seltene Bücher; Bezeichnung für besonders schützenswerte und wertvolle Literatur. Dieser Bestand ist nicht ausleihbar und unterliegt besonderen Bestimmungen für die Reproduktion.
  • Readerprinter-Kopien
    Papierkopien von Mikroformen.

S

  • Schlagwort
    Begriff aus einem normierten Wortschatz, der den Buchinhalt wiedergibt.
  • Schlagwortkatalog
    Sachkatalog, der den Bibliotheksbestand unter Schlagwörtern (möglichst kurzer, aber vollständiger Ausdruck für den sachlichen Inhalt eines Werkes) verzeichnet.
  • Schriftenreihen (Serien)
    Fortlaufend erscheinende Veröffentlichungen, deren einzelne Teile im allgemeinen nicht in regelmäßigen Abständen publiziert werden. Die einzelnen 'Stücke' sind jeweils in sich abgeschlossen und haben eigene 'Stücktitel'. Sie werden durch den gemeinsamen, übergeordneten Serientitel zusammengehalten.
  • Sekundärliteratur
    Literatur über Originalliteratur (= Primärliteratur), also Literatur über jene Schriften, die die eigentliche Grundlage der Forschungsarbeit darstellen.
  • Sigel (Bibliothekssigel)
    Eine abkürzende Bezeichnung für eine Bibliothek. Besteht meist aus einer Zahl oder einer Zahlen-Buchstabenkombination. Wird in Zentralkatalogen und im Leihverkehr verwendet. Sigelverzeichnissen ist zu entnehmen, welche Bibliothek sich hinter dem jeweiligen Sigel verbirgt.
  • Signatur
    Buchnummer. Jedes Buch hat seine eigene Signatur. Sie gibt den Standort eines Buches wieder. Signaturen sind in den Katalogen bei den einzelnen Titelaufnahmen angegeben.
  • Sonderstandort
    Ein Sonderstandort bezeichnet einen von der üblichen Aufstellung abweichenden Standort eines Titels, der in der LBO mit Hilfe von Großbuchstaben angegeben wird, z.B.
    FH: für Freihandbereich
    LS: für Lesesaal
    HA: für Handapparat Auskunft
  • Stichwort
    Ein Wort aus dem Titel.
  • Systematik
    siehe Freihandsystematik
  • Systematische Aufstellung
    Bei der systematischen Aufstellung werden die Bücher nach einem System der Wissenschaften geordnet, das sich in eine Anzahl von Hauptgruppen gliedert, die ihrerseits wieder in kleine und kleinste sachliche Untergruppen eingeteilt sind. Vorteil: Die Literatur zu einem bestimmten Wissenschaftszweig steht an einer Stelle beisammen. In der LBO sind die Bestände des Lesesaals und des Freihandbereichs systematisch aufgestellt

T

  • Titelaufnahme
    Formale Beschreibung - enthält alle Angaben, die zur Indentifizierung des Buches wichtig sind: Verfassername, Sachtitel, Erscheinungsort, Verlag, Erscheinungsjahr, Seitenanzahl.
  • Trunkierung (engl. to truncate = kürzen, abschneiden)
    Möglichkeit, bei einer Datenbankabfrage durch Verwendung von Platzhaltern, sogenannten Trunkierungszeichen (meist: * oder ? oder $), den Suchbegriff verkürzt einzugeben (am besten nur den Wortstamm), damit bei der Trefferermittlung der Begriff mit seinen verschiedenen Endungen bzw. in seinen sprachlichen Variationen berücksichtigt wird.

U

  • Unselbständig erschienene Literatur
    Zeitschriftenaufsätze, Artikel, Rezensionen usw.
  • Urheberrecht
    Das Urheberrecht ist das Recht des Werkschöpfers (Urhebers) an seinem individuellen geistigen Werk oder an einem Geschmacksmuster.
    Das geistige Werk besteht aus Inhalt und innerer und äußerer Form. Die geistige Schöpfung kann sowohl im Inhalt oder in der Form oder in beidem liegen (mehr s. Quelle: Rechtswörterbuch.de).

V

  • Verbundkatalog
    Sonderform eines Zentral- oder Gesamtkataloges. Durch arbeitsteilige, kooperative Katalogisierung mittels EDV erstellter Katalog mehrerer Bibliotheken. Aufgabe: zentraler Bestandsnachweis und Rationalisierung bei der Erstellung der Titelaufnahmen.
  • Vormerkung
    Von anderen Lesern ausgeliehene Bücher können Sie für sich vormerken.

W


X


Y


Z

  • Zeitschrift
    Unterscheidet sich von der Zeitung durch seltenere Erscheinungsweise (mehr oder weniger regelmäßig mindestens zweimal im Jahr); inhaltlich unterscheidet sie sich dadurch, dass sie nicht über tagespolitische Ereignisse berichtet, sondern - je nach Profil der einzelnen Zeitschrift - Beiträge und Abhandlungen zu speziellen Themen enthält (z.B. wissenschaftliche Zeitschriften - unterhaltende Zeitschriften
    literarische, historische, wirtschaftliche Zeitschriften).
  • Zeitung
    Ein fortlaufendes Sammelwerk, dessen einzelne Teile im allgemeinen regelmäßig mindestens einmal in der Woche erscheinen und über aktuelle Ereignisse berichten.
  • Zentralkatalog (Gesamtkatalog)
    Verzeichnet den (ausgewählten) Bestand mehrerer Bibliotheken. Die Hauptaufgabe eines Zentralkataloges ist der Besitznachweis für ein bestimmtes Buch im Bestand mehrerer Bibliotheken. Ein Sonderfall eines Zentral- oder Gesamtkataloges ist der mittels EDV hergestellte Verbundkatalog, der durch eine kooperative, arbeitsteilige Katalogisierung zustande kommt.
  • Zettelkatalog
    Ein Zettelkatalog ist ein Verzeichnis von Publikationen (Medien) oder Sammlungen in einer Bibliothek auf Zetteln. Es gibt nach Verfassern und Stichwörten aus dem Titel geordnete alphabetische Zettelkataloge, systematische oder nach Schlagwörtern geordnete Sachkataloge und die Buchaufstellung verzeichnende Standortkataloge.
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Stand: 05.10.2015

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