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Mopsa Sternheim: Im Zeichen der Spinne

Buchpremiere

Ein verschollen geglaubtes Werk, der Roman einer vergangenen Epoche von alarmierender Aktualität, wiederentdeckt in der Landesbibliothek Oldenburg! Buchpremiere mit Dr. Rudolf Fietz, Gisela Niemöller und Elfi Hoppe.


In einem Koffer in der Landesbibliothek Oldenburg fand sich als Konvolut unsortierter Blätter eine literarische Sensation: der als verschollen geltende einzige Roman von Mopsa Sternheim (1905–1954). Gert Schiff, dem jungen Freund ihrer letzten Lebensjahre, vertraute sie das Werk mit der Bitte um Publikation an. Der aus Oldenburg stammende Kunsthistoriker konnte ihren Wunsch bis zu seinem Tod 1990 nicht realisieren. So überdauerte der Text versteckt inmitten seines Nachlasses. Mit diesem Roman tritt die Tochter des Dramatikers Carl Sternheim und der Tagebuchschreiberin Thea Sternheim endlich aus dem Schatten der Eltern heraus als Autorin und Zeugin der Epochenumbrüche des 20. Jahrhunderts.

Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2025, um 19 Uhr wird der wiederentdeckte Roman von Mopsa Sternheim Im Zeichen der Spinne in der Landesbibliothek Oldenburg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach Grußworten von Corinna Roeder (Landesbibliothek Oldenburg) und Margarete Rosenbohm-Plate (Stiftung Dr. Gert Schiff) liest Kammerschauspielerin Elfi Hoppe aus dem Roman. Eine Einführung geben die Herausgeber Dr. Rudolf Fietz und Gisela Niemöller.

Mopsa Sternheim: Im Zeichen der Spinne. Roman. Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Rudolf Fietz und Gisela Niemöller. Wallstein Verlag 2025, ISBN 978-3-8353-5970-3, 24 Euro.

Mopsa Sternheim

Mopsa Sternheim. © Thomas Ehrsam.

Manuskripte von Mopsa Sternheim

Manuskriptseiten des Romans. Foto: Frauke Proschek, LBO.

Stand: 15.01.2026