Hej! Gud dai! Witaj! Aven! Moin!
Unser Land ist seit jeher durch viele verschiedene kulturelle Einflüsse geprägt. Vielfalt, Brüche und Bewegung – das ist typisch für Deutschland. Dazu gehören auch andere Sprachen und autochthone nationale Minderheiten und Volksgruppen, die schon lange hier verwurzelt sind. Staatlich anerkannt und geschützt sind heute vier: Dänen, Friesen, Sorben/Wenden und die deutschen Sinti und Roma. Niederdeutsch (Platt) wird darüber hinaus als Regionalsprache geschützt. Was ist ihre Geschichte? Wie steht es um das Miteinander von Mehrheit und Minderheit? Und was wünschen sich Angehörige der Gruppen für ihre Zukunft?
Um sich diesen Fragen zu nähern und einen zeitgemäßen Einblick in Leben, Kultur und Sprache der vier nationalen Minderheiten Deutschlands und der Sprechergruppe Niederdeutsch zu geben, wurde die interaktive Wanderausstellung „Was heißt hier Minderheit?“ entwickelt. Sie regt zu einer intensiven Beschäftigung mit den fünf Gruppen an und stellt dabei grundlegende Fragen nach Identität und dem Verhältnis von Eigenem und Fremden, die auch die Mehrheitsbevölkerung betreffen.
Die Wanderausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Minderheitenrates der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands und des Bundesraats för Nedderdüütsch. Sie wird vom Bundesministerium des Innern und für Heimat gefördert.
Kooperationspartner dieser Ausstellung ist das Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Weitere Informationen zur Ausstellung, den nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch finden Sie auf der ausstellungseigenen Webseite www.washeißthierminderheit.de sowie unter www.minderheitensekretariat.de und www.niederdeutschsekretariat.de.